Im Jahr 2025 hat die Renera Gruppe die Energiewende weiter aktiv vorangebracht und gleichzeitig beste Voraussetzungen für 2026 geschaffen. Gemeinsam mit unseren Kund:innen, Partnern und Mitarbeitenden haben wir in drei Ländern:
Montag, 09. März 2026
Das Jahr 2025 war für die Renera Gruppe ein sehr positives Jahr! Warum blicken wir auch zuversichtlich ins Jahr 2026? Ohne Zweifel sind es die Entwicklung und Dynamik der Energiewende im vergangenen Jahr und die erfolgreichen Projekte, die wir mit Kund:innen umsetzen durften, die uns optimistisch stimmen. Die gute Stimmung im internationalen Team unserer Energiewende-Macher:innen treibt uns an, unsere Vision einer vollständig erneuerbaren Energiewelt weiterhin konsequent zu verfolgen und mit gewinnbringenden Lösungen zu deren Verwirklichung beizutragen.

Renera konnte über 1 TWh Biogas aus Spanien sichern. Mit 1 TWh können knapp 45’000 Haushalte ein Jahr lang mit erneuerbarer Energie versorgt und etwa 180’000 Tonnen CO₂ im Vergleich zu fossilem Erdgas eingespart werden.

In Italien konnten wir für ein weiteres grosses Freiflächen PV-Projekt die Baubewilligung erwirken. Es handelt sich um eine Anlage in Occhiobello, Veneto, mit einer Leistung von 20 MW.

2025 wuchs unser Pool der überwachten und betreuten Anlagen in der Schweiz um mehr als 20% auf 1100 Liegenschaften. Damit können wir einen wichtigen Beitrag zur immer wichtiger werdenden intelligenten Betriebsführung der Energie-Infrastruktur in und an Gebäuden leisten.
Bei Renera wollen wir dazu beitragen, die Energiewende möglichst rasch und gewinnbringend umzusetzen. So eröffnen wir neue Chancen für Menschen und Unternehmen und erhalten gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen.
Die folgende Grafik gibt einen Überblick über den Impact, den wir dieses Jahr gemeinsam mit unseren Kund:innen und Partner:innen erreichen konnten. Das Einsparpotenzial bezieht sich dabei, sofern nicht anders vermerkt, auf die Gesamtlebensdauer der Installationen.

Bild: Eine Auswahl davon, was wir als Renera Gruppe 2025 erreicht haben.
2025 haben wir in all unseren Geschäftsbereichen Projektentwicklung; Handel; Beratung und Umsetzung; Betrieb und Unterhalt; Förderung Unternehmen dabei begleitet, auf erneuerbare Energien umzusteigen und ihre Energieeffizienz zu steigern. Wir unterstützten Energieversorgungsunternehmen (EVU), Akteur:innen des Immobiliensektors und Industrie- und Gewerbeunternehmen dabei, CO₂ zu sparen, erneuerbaren Strom oder erneuerbare Wärme zu nutzen und den Energieverbrauch insgesamt zu senken.
Seit unserer Gründung 2006 bringen wir die Energiewende konkret voran und machen diese erlebbar. Dazu teilen wir auch unser Know-how, damit die Community der «Energiewende-Macher:innen» weiterwächst.
540’000 Haushalte
können mit den Freiflächen Photovoltaik-Pipelines, die in Italien und Deutschland in der Entwicklung und teilweise schon Projektierung sind, künftig mit Strom versorgt werden.
Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion wächst weiterhin beständig. Ende 2025 wurde fast die Hälfte (49%) des Stroms in Europa mit erneuerbarer Energie erzeugt (Eurostat). Unsere Vision ist eine vollständig erneuerbare Energiewelt. Wir setzen uns deshalb mit voller Energie für den Ausbau der erneuerbaren Energien und eine vollständig erneuerbare Energieversorgung in der Schweiz und in Europa ein.
Solarstrom ist die Stromerzeugungs-Technologie mit den tiefsten Gestehungskosten und trägt dazu bei, die Stromkosten für Industrie und private Haushalte zu stabilisieren. Renera ist stolz, einen wichtigen Beitrag zu diesem ökologischen und zugleich ökonomischen Fortschritt zu leisten.
542 GWh Biogas
geliefert und dadurch zur Reduktion von 97'600 Tonnen CO2 im Gasnetz beigetragen.
Biogas ist erneuerbar, speicherfähig und flexibel einsetzbar. Dank unserem europaweiten Netzwerk ermöglichen wir, innovative Konzepte zu realisieren und machen qualitativ hochwertiges Biogas für eine erneuerbare Energieversorgung über Ländergrenzen hinweg verfügbar.
540'000 kWh Energie
jährlich dank Betriebsoptimierungen eingespart.
120'000 Tonnen CO₂
können künftig durch Fernwärme-Projekte eingespart werden.
Die Wärmewende, also die nachhaltige Wärmeversorgung in Gebäuden, ist ein bedeutsamer Baustein auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Unsere neutralen Analysen zeigen, wie der Wert und die Attraktivität von Immobilien mit einer nachhaltigen Wärmeversorgung gesteigert werden können. Wir helfen, Wärmenetzprojekte gewinnbringend zu verwirklichen.
5,7 MWp Roof-Top PV neu in Betrieb
Auch 2025 konnten wir Kund:innen in der Schweiz bei der Realisierung des PV-Potentials ihrer Portfolios begleiten.
Die Immobilienbranche ist ein wichtiger Treiber beim Ausbau von Solarstrom. Analysen von Liegenschaften sind ein wichtiger Schritt, damit das vorhandene Potential identifiziert und genutzt werden kann.
Über 1000 PV-, Solar-, Heizungs- und Lüftungsanlagen
werden auf unserer Monitoringplattform auf optimales Funktionieren überwacht.
Unsere Erfahrung durch die Analyse hunderter Anlagen zeigt, dass 10-20% von Betriebsausfällen oder unbemerkten Fehlfunktionen betroffen sind. Durch den intelligenten Einsatz bewährter Messtechnik stellen wir den sicheren Betrieb und die volle Leistungsfähigkeit aller Anlagen sicher.
125 GWh Stromeinsparungen
ausgelöst durch unsere Stromeffizienz-Förderprogramme.
Mit dem fokussierten Förderangebot im Bereich Stromeffizienz für Pumpen, Lüftungsanlagen und Grossprojekte ermöglichen die Energie Zukunft Schweiz Förderangebote von Renera eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten rund um Stromeinsparungen in allen Bereichen und Industrien.
94'000 Tonnen CO₂
zusätzliche Einsparungen bis 2030.
Das Energie Zukunft Schweiz Förderprogramm «Klimaprämie» von Renera macht den Heizungswechsel finanziell deutlich attraktiver und beschleunigt so die Wärmewende in der Schweiz.
20'700 Personen
über Energie-Themen informiert und zum Handeln motiviert.
Um die Energiewende erfolgreich voranzutreiben, ist die Vermittlung des entsprechenden Know-Hows elementar. Renera vermittelt deshalb Energiewissen an möglichst viele Personen und Institutionen und motiviert diese zum Handeln. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure im Energiesystem generieren wir Synergien.
Mit unserem Impact für erneuerbare Energien beeinflussen wir die Energiezukunft aktiv.
Als mittelgrosses Unternehmen möchten wir darüber hinaus unsere Verantwortung für die Gesellschaft und Umwelt wahrnehmen und unsere Ressourcen nachhaltig einsetzen.
Unser wichtigstes und wirkungsvollstes Engagement für die Umwelt ist nach wie vor unsere Geschäftstätigkeit. Bei Renera schaffen wir echten Mehrwert für unsere Kund:innen, weil wir dadurch unsere Vision einer klimafreundlichen Welt verwirklichen.
All unsere Projekte zielen letztlich auf die Reduktion der CO₂-Emissionen, den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz ab:
Die Renera Gruppe konsumiert selbst Energie und Ressourcen, um arbeiten zu können.
Die drei relevantesten Bereiche für unseren Energie- und Ressourcenverbrauch sind der Stromkonsum, der Wärmebedarf und die Mobilität für die Arbeitswege bzw. Geschäftsreisen unserer Mitarbeitenden. Erstmals beziehen wir dieses Jahr auch den Kaffeekonsum mit ein.

Im Jahr 2025 buchten unsere Mitarbeitenden gegen 2’000 nationale und internationale Zugreisen. Wo immer möglich, setzen wir auf klimafreundliche Mobilitätsformen. Der Personenverkehr der Schweizerischen Bundesbahnen, der Deutschen Bahn und der Ferrovie dello Stato Italiane wird mit fast 100% Ökostrom betrieben.

2025 nutzen unsere Mitarbeitenden insgesamt 24 Kurzstreckenflüge und einen Langstreckenflug für Geschäftsreisen. Das hat CO₂-Emissionen von ca. 5.1 Tonnen verursacht.

Für spezifische Projekte sind Autofahrten nötig, wie beispielsweise die Begehung der Landflächen für Freiflächen Solar oder Batterie-Speicher in Deutschland und Italien. Für die Fahrten in der Schweiz nutzen wir das Carsharing System «Mobility». 2025 sind unsere Mitarbeitenden insgesamt 47'300 Autokilometer gefahren. Die entsprechenden CO₂-Emissionen betragen ca. 14.9 Tonnen.

In unseren Büros haben wir 2025 ca. 250 kg Kaffee konsumiert – grösstenteils BIO/Fairtrade-Qualität. Kaffee hat einen CO₂-Footprint von ca. 5–19 kg CO₂ pro kg Kaffee, je nach Anbaumethode, Transport, Röstprozess und Zubereitung. Bei einer Annahme von durchschnittlich 8,5 kg CO₂e pro kg konsumiertem Kaffee (Öko-Institut, S. 42), sind durch unseren Konsum Emissionen von ca. 2,1 Tonnen CO₂e entstanden.
Berechnungsgrundlage CO₂-Emissionen Flugzeug und Auto: myclimate
Als mittelgrosses Unternehmen sind wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und nehmen diese wahr:

Januar 2025: In einem Bystander-Training befassten wir uns damit, wie wir als Beobachtende richtig handeln, wenn wir diskriminierende Situationen miterleben.

April 2025: Bei einem hybriden KI- & Digitalisierungs-lunch haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt, ob und wie uns KI auf dem Weg zur Energiewende unterstützen wird?

September 2025: Was können wir von den Transformers lernen? In einem Praxisworkshop an unseren Teamtagen haben wir an unserer eigenen Transformationsfähigkeit und Agilität gearbeitet.
