Wärmeverbund Lehenmatt

Ein neuer Meilenstein in Basel

Mittwoch, 08. Juli 2020

Erneuerbare Wärme spielt bei der Energiewende eine wichtige Rolle. Jetzt entsteht in Basel ein wichtiger Meilenstein: Der durch Energie Zukunft Schweiz initiierte Wärmeverbund Lehenmatt. Als Investoren und Betreiber hat EZS die Energieversorgerin IWB und die ADEV Energiegenossenschaft gewonnen. Zusammen gründeten sie die Wärmeverbund Lehenmatt Birs AG.

Das Baselstädtische Energiegesetz lässt Öl- und Gasheizungen nur noch in Ausnahme­fällen zu. Auch das revidierte CO₂-Gesetz sieht ähnliche Vorschriften vor. Wärmeverbünde spielen deshalb eine wichtiger werdende Rolle in der künftigen CO₂-neutralen Wärmeversorgung.

Energie Zukunft Schweiz hat dies früh erkannt und im Quartier Lehenmatt in Basel und einem Teil von Birsfelden ein Projekt für einen Wärmeverbund entwickelt. Die Idee da­hinter: Die CO₂-freie Nutzung der Abwärme aus Abwasser der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Birs.

Dank einer Kooperation mit der Energieversorgerin IWB und der ADEV Energie­genossen­schaft wird dieser Wärmeverbund nun in den nächsten Jahren realisiert. Die durch die IWB und die ADEV gegründete Wärmeverbund Lehenmatt Birs AG wird das Projekt bauen und auch betrieben. Energie Zukunft Schweiz spielt weiterhin eine zentrale Rolle in der Vermarktung und der Gewinnung von Kunden für den Wärmeverbund.

Wichtiger Meilenstein für Energie Zukunft Schweiz AG

Für EZS Geschäftsführer Aeneas Wanner ist das Projekt Wärmeverbund Lehenmatt ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte:

«Ich bin sehr stolz, dass es uns als Energiewendemacher gelungen ist, diesen Wärmeverbund zu initiieren und mit der IWB und ADEV zwei kompetente Umsetzungspartner zu gewinnen. Unsere inter­disziplinäre Arbeitsweise war ein wichtiger Faktor, damit wir auf­zeigen konnten, dass sich das Projekt nicht nur ökologisch, sondern wirtschaftlich lohnt. Wir freuen uns darauf, zahlreiche weitere EVU, Gemeinden und andere Trägerschaften bei der Initiie­rung, Planung und Umsetzung von Wärme­verbunds­projekten zu begleiten.»

Konkret werden bei der ARA Birs zwei Wärmepumpen jährlich rund 30 GWh Wärme pro­duzieren. Damit können schlussendlich mehr als 200 Liegenschaften über ein effizientes Leitungsnetz mit erneuerbarer Wärme versorgt werden.

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Entwicklung Wärmenetze

Wir stehen heute vor der grossen Herausforderung, langfristig un­ab­hängig von fossilen Energien zu werden. Lokale Wärmeverbünde sind eine Möglichkeit, diese Heraus­forderung zu meistern: Sie sind die klimafreundlichsten Heizsysteme für ganze Quartiere. Sie sehen in Ihrer Region Potenzial für die Entwicklung eines Wärmenetzes? Wir begleiten Sie gern von der Idee bis zum Bau.

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