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Gemeinsam mit Renera setzt
Methagora erstmals sein innovatives Virtuelle-Pipeline-Konzept erfolgreich um.

Die Partnerschaft zwischen der grössten unabhängigen Schweizer Biogashändlerin Renera und der Expertin für anaerobe Vergärung Methagora ermöglicht ein bahnbrechendes Projekt. Zum ersten Mal wird Methagoras preisgekröntes Virtuelle-Pipeline-Konzept realisiert, welches die Produktion von Biomethan auch in kleinen, nicht direkt am Gasnetz liegenden Biogasanlagen möglich macht.
Im Rahmen dieses Projekts gewinnen Biogasanlagen in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern Gas aus landwirtschaftlichen Abfällen. Dadurch wird eine zusätzliche Einnahmequelle für die Bauernhöfe geschaffen und deren Teilnahme an der Kreislaufwirtschaft wird unterstützt. Das Biogas wird vor Ort zu Biomethan aufbereitet, in einem Tank komprimiert und anschliessend per Strassentransport zum Netzeinspeisepunkt gebracht.

Wegen der höheren Energiedichte ist es wesentlich effizienter, komprimiertes Biogas zu transportieren als die unvergärten Substrate. Die CO₂ -Emissionen der Biomethanproduktion werden damit deutlich gesenkt.

Georg Meier
Head of Renera Trading

Die Realisierung dieses Projekts erforderte umfangreiche Investitionen, unter anderem für die Ausrüstung der Methanisierungseinheiten und für den Bau einer Einspeisestelle im Hub. Ein Hub ist eine Gruppe anaerober Vergärungsanlagen, die Biomethan produzieren. Er besteht aus Satellitenanlagen (auch als «Tochteranlagen» bezeichnet), die mit einer zentralen Anlage («Mutteranlage») verknüpft sind, über die das Gas in das Netz eingespeist wird. Für dieses Projekt mussten die fünf bisher als Blockheizkraftwerke (BHKW) genutzten Anlagen für die Aufbereitung des Biogases zu Biomethan und die anschliessende Verdichtung des Biomethans über 200 bar zu komprimiertem Erdgas (CNG) ausgerüstet werden.

Der langfristige Biomethan-Abnahmevertrag mit Renera hat diese Investitionen möglich gemacht. Wir freuen uns, mit Renera eine Partnerin gefunden zu haben, der Innovation und Nachhaltigkeit ebenso wichtig sind wie uns.

Florent Thouminot
General Manager Methagora

Die erste Einspeisung durch den zentralen Hub in das Gasnetz ist für Ende 2024 geplant. Dieses Projekt ist der erste Zusammenschluss mehrerer Anlagen in einem gemeinsamen Hub in der EU und trägt mit seiner erwarteten jährlichen Biomethanproduktion von 35 GWh wirksam zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen und zur Förderung des Übergangs zu erneuerbaren Energiequellen bei. Diese Zusammenarbeit ist ein vielversprechender erster Schritt, der den Weg für zukünftige Kooperationen zwischen Methagora und Renera sowie anderen Akteur:innen der Biogasbranche ebnet.

Das Virtuelle-Pipeline-Konzept

Methagora hat sich der Herausforderung gestellt, das Marktmodell für Biogas zu überdenken, und hat als Ergebnis eines mehrmonatigen Feldversuchs das innovative Konzept der virtuellen Pipeline entwickelt. Der Feldversuch ermöglichte es Methagora, seine wirtschaftlichen, technischen und logistischen Annahmen zu bestätigen. Durch die Bündelung des von mehreren dezentralen Biogasanlagen produzierten Gases wird ein Hub gebildet. Das gesammelte Gas stammt aus benachbarten landwirtschaftlichen Biogasanlagen, die weniger als 100 km von der Referenzanlage entfernt sind und ein Netzwerk bilden. Das Biomethan wird komprimiert und mit Lastwagen zum Hub transportiert. Am Übergabepunkt wird es dekomprimiert und kann von den Endverbrauchenden in der Industrie, an einer CNG-Tankstelle oder zur Einspeisung in das Netz verwendet werden.

Quelle: Methagora

Das Konzept, für welches Methagora im Juni 2024 auf der Expo Biogaz in Strassburg mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, bietet nicht nur neue Projektmöglichkeiten für Landwirte, sondern auch grüne Energie für alle, die sich für die Umwelt engagieren. Sowohl in Frankreich als auch in anderen Ländern. Die Lösung eignet sich für eine breite Palette von Biogasanlagen und bietet landwirtschaftlichen Biogasanlagen eine neue langfristige wirtschaftliche Perspektive – unabhängig ob die Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung oder Biomethanaufbereitung stattfindet und losgelöst von Alter und Nähe zur Gasnetzinfrastruktur. Der Markt für landwirtschaftliche Biogasanlagen reagiert enthusiastisch auf diese innovative Lösung, so dass Methagora bis 2025 drei und bis 2030 um die hundert Hubs in Europa plant.

Weitere Informationen

Markus Sorg Media Relations Renera

Weitere Informationen

Markus Sorg Media Relations Renera mcr@renera.energy

Über Methagora

Methagora gehört zur Seya-Gruppe, welche fünf Unternehmen umfasst, die sich der Unterstützung und Entwicklung von landwirtschaftlicher Methanisierung und Biomethan widmen. Methagora hat sich zum Ziel gesetzt, die Produktion von Biomethan auf ein neues Level zu heben und die Erzeugung und Nutzung dieser grünen Energie in Frankreich und darüber hinaus zu fördern. Methagora ist Expertin für die anaerobe Vergärung und arbeitet mit Landwirten und Industriellen an einem konvergenten Modell der Energiewende.

Über Renera

Renera ist eine europaweit tätige Schweizer Firmengruppe mit Hauptsitz in Basel. Zu ihren Hauptaktivitäten gehören die Entwicklung, der Handel und die Beratung im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Renera unterstützt Energieversorgungsunternehmen, Akteure der Immobilienbranche, Behörden oder auch Private bei der gewinnbringenden Umsetzung der Energiewende. Derzeit besteht das Team aus über 160 Mitarbeitenden an Standorten in der Schweiz, in Italien und Deutschland.

Als Teil der Renera-Gruppe schliesst die Renera Trading AG aktiv die Lücke zwischen Abnehmern und Produzentinnen von Biogas in ganz Europa. Durch die Nutzung ihres starken Netzwerks von Biogasanlagen-Partnern und Biomethan-Abnehmerinnen, sowie ihrer Expertise im europäischen Markt deckt Renera die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion des grünen Gases bis hin zum Handel und der Abnahme ab.

Über Biomethan

Biomethan ist eine nachhaltige Energiequelle, die keine Anpassung bei den Endverbrauchenden oder an den Gasnetzen erfordert. Es wird durch die anaerobe Vergärung von organischen Stoffen wie landwirtschaftlichen Rückständen und Lebensmittelabfällen gewonnen und kann zum Heizen, zur Stromerzeugung und als Fahrzeugkraftstoff verwendet werden.

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Solarstrom für Helvetia.

Seit Anfang Februar versorgt sich Helvetia mit umweltfreundlichem Solarstrom, der direkt vor Ort auf drei der eigenen Bürogebäude in Frankfurt am Main erzeugt wird. Die Photovoltaik-Anlagen mit installierten Leistungen von 70 Kilowatt, 41 Kilowatt und 14 Kilowatt produzieren voraussichtlich jährlich insgesamt 109 Megawattstunden Strom. Damit können über 40 Privathaushalte ein Jahr lang versorgt werden. Rund 90 Prozent des grünen Stroms verbraucht Helvetia unmittelbar in den Gebäuden – für die Beleuchtung, elektrische Geräte und die Klimatisierung. 

Die Entscheidung, Strom dezentral auf dem Dach zu erzeugen, ermöglicht nicht nur eine niedrigere Stromrechnung, sondern reduziert auch den ökologischen Fußabdruck. Die drei Solarstromanlagen verringern den CO2-Ausstoß um rund 47 Tonnen jährlich. Dieser Schritt leistet daher einen wichtigen Beitrag, um die Nachhaltigkeitsziele von Helvetia zu erreichen. Künftig sollen auch weitere Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Konzerns errichtet werden.

Renera Energy übernahm die unabhängige Begleitung und Qualitätssicherung.

Renera Energy, ein Unternehmen zur Entwicklung von Erneuerbaren-Energie-Projekten in Europa, half bei der Realisierung der Photovoltaikanlagen. Die Fachleute aus Freiburg berieten die Versicherungsgesellschaft und berechneten mittels einer Portfolioanalyse die Potenziale der Solarenergie auf den Gebäuden. „Auf dieser Basis haben wir gemeinsam mit Helvetia drei Pilotprojekte ausgewählt”, erklärt Jan-Peter Tholen, Geschäftsführer von Renera Energy Germany. „Geht es bei den einzelnen Liegenschaften in die Umsetzung, haben wir schon in der Fachplanung alle technischen und administrativen Details im Blick. Im Rahmen der Auftragsvergabe und Umsetzungsbegleitung unterstützen wir bei der Wahl des passenden Anbieters und schauen wir beim Bau genau hin, damit die Anlage über viele Jahre zuverlässig Strom liefert.”

Viele institutionelle Immobilien­eigentümer:innen wissen nicht, wo sie beginnen sollen. Als langfristige Partnerin betrachten wir bei Renera immer den gesamten Fonds. Damit steigern wir auch die Umsetzungs­chancen weniger wirtschaftlicher Projekte, die aber für die Erreichung der ESG-Ziele auf übergeordneter Ebene zentral sind. So vermeiden wir das übliche Rosinenpicken vieler Anbieter.

Jan-Peter Tholen
Geschäftsführer und Bereichsleiter Renera Energy Germany

Solarstrom hilft, Nachhaltigkeits­kriterien zu erfüllen

ESG-Bewertungen sind mittlerweile ist zu einem Unternehmenstreiber geworden. ESG steht für Environment, Social, Governance. Wirtschaftsunternehmen müssen umfassend über die sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen ihres eigenen Handelns berichten und ihr Geschäftsmodell dekarbonisieren. Photovoltaikanlagen helfen dabei.

Weitere Informationen

Isabell Alletsee
Koordinatorin Origination
Freiflächen & Energiespeicher

isabell.alletsee@renera.energy
Renera Energy Germany

Axel Vartmann
PR Senior Berater

Solar Consulting
vartmann@solar-consulting.de
+4976138 09 68-23

Dokumente zum herunterladen

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Über Renera Energy

Als neutrale Beraterin und Planerin unterstützt Renera Energy professionelle Immobilienakteure in Europa, wirtschaftliche Projekte mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz zu realisieren. Das Unternehmen übernimmt oft auch die großflächige Umsetzung, unabhängig vom Betriebsmodell. Seit 2006 ist Renera eine führende Kraft auf dem Weg zu einer vollständig erneuerbaren Energieversorgung und setzt sich dafür ein, dass Menschen und Unternehmen eine rentablere und umweltfreundlichere Versorgung mit Biogas und Photovoltaikstrom erhalten. Bei Renera arbeiten über 160 Energiewende-Macher:innen an Standorten in der Schweiz, in Deutschland und  in Italien

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